Raja Ampat

Raja Ampat

Das Archipel im Indopazifik wird zur Zeit auf vielen Reiseportalen als „The last paradise“ angepriesen und das zu Recht.

Menschenleere Pulversandstrände, kristallklares, türkisblaues Wasser, unberührte Natur und eine intakte und überdurchschnittlich artenreiche Unterwasserwelt sind nur wenige Beschreibungen für das, was man vor Ort tatsächlich vorfindet.

Strand von Raja Ampat

Selten hat mich ein Reisziel derart in den Bann gezogen, wie es Raja Ampat tat.

Das Reich der 4 Könige, wie es in der deutschen Übersetzung heisst, befindet sich in der Provinz Papua Barat (Westpapua) und umfasst ca. 1800 Inseln. Die vier Hauptinseln sind Misool, Salawati, Batanta und Waigeo, wo sich auch der Hauptort Wasai mit seinem wirtschaftlich und touristisch wichtigen Hafen befindet. 

Anreise

Meine Reise nach Raja Ampat startete ich im Oktober 2017 am Flughafen Denpasar/ Bali.

Nusatrip 

Bereits am Morgen flog ich in die sulawesische Hauptstadt Makassar, die ich kurz darauf als Sozius eines ortskundigen Ojek-Fahrers erkundete. Eine heisse und staubige Erfahrung, ohne nennenswerte bleibende Eindrücke, treffen es wohl am Ehesten, wenn ich an diesen aktiven Oktobertag zurückdenke.

Um eine Übernachtung in Makassar kommt man auf der Weiterreise nach Papua bedauerlicherweise nicht herum. Bei Ankunft am Abend eignet sich das ibis budget Hotel am Besten, da es sich direkt am Flughafen befindet.

ibis budget Hotel Makassar Airport

Schon in der Nacht oder sehr früh am Morgen starten die ersten Flugzeuge in die westpapuanische Küstenstadt Sorong, von deren Hafen aus man die Weiterreise auf die Inseln antritt. Es ist ratsam, die Abfahrt der Schiffe um 9.00 Uhr bzw. um 14.00 Uhr nicht zu verpassen, da die geschäftige Stadt, touristisch nichts wirklich Interessantes zu bieten hat. Tickets für die ca. 2-stündige Überfahrt sind direkt am Hafen erhältlich. 

Unterkünfte, Geld und Transport auf den Inseln

Damals entschied ich mich, meinen Aufenthalt auf der Insel Gam zu verbringen und hatte bereits vorgängig ein Homestay gebucht. Dies macht insofern Sinn, da man mit den Gastgebern einen pick-up-Service in Wasai vereinbaren kann, um problemlos auf die kleineren Inseln übersetzen zu können.

Beim Eintritt ins Naturschutzgebiet wird eine einmalige Gebühr zur Erhaltung des Reservates in Höhe von Rp 1.000.000 erhoben, die für ein ganzes Jahr Gültigkeit hat.

Sinnvoll ist die Mitnahme von Bargeld, da es auf den Inseln kaum Möglichkeiten für Kartenzahlungen, sowie für das Abheben von Geld gibt. Raja Ampat ist im Vergleich zu den meisten anderen indonesischen Inseln verhältnismässig teuer. So bezahlt man beispielsweise in Bali für eine Flasche Bintang um die Rp. 20 000, während es auf dem Archipel um die Rp. 70.000 und mehr sein kann. 

Die Überfahrt nach Gam verlief mit Unterbrechungen, da es zwischenzeitlich stark regnete, womit man im Raja Ampat Archipel ganzjährig rechnen muss. Umso grösser war jedoch die Freude bei der Ankunft im Paradies. Überaus aufgeschlossene und nette Gastgeber, fantastisches lokales Essen und ein Bambusbungalow mit direkter Strandlage, warteten auf mich.

In den Homestays teilt man sich mit anderen Gästen das Bad, welches lediglich ein Verschlag mit einer mit Wasser gefüllten Tonne inklusive eines Schöpfbechers zum abduschen, sein kann. Strom ist nicht selbstverständlich und steht in der Regel zwischen 18.00 Uhr und 24.00 Uhr zur Verfügung.

Das Batu Lima Homestay, indem ich im Oktober 2017 Traumtage verbrachte, ist leider nicht mehr vor Ort. Die Familie, bei der ich mich unendlich wohl gefühlt habe, betreibt mittlerweile eine Gästeunterkunft im nahe gelegenen Yenbeser Village.

Mehr Informationen zu Unterkünften in Raja Ampat findest du auch auf:

Stay Raja Ampat

Tauchen auf Gam

Tauchen gilt als ein absolutes MUSS in Raja Ampat. Nur einen kleinen Fussmarsch von meinem damaligen Homestay entfernt, führte es mich fast täglich zu den Biodiversity Divers, die mir unvergessliche Tauchgänge ermöglichten und für all diejenigen, denen einfache Strandhütten nicht genug sind, bietet sich zudem das zur Tauchbasis gehörende Eco Resort an. 

Raja Ampat Biodiversity

Meine Zeit auf Gam war schlichtweg atemberaubend. Ich schwor mir damals, zurückzukommen und hatte bereits den Jahreswechsel 2018/ 19 für dieses Vorhaben anvisiert. Leider machte mir dann aber meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung und ich musste meine Rückkehr schweren Herzens auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Meine Sehnsucht und der Wunsch, wieder im  Paradies zu stranden, sind ungebrochen. 

Weitere Infos zu Raja Ampat

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